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Warnstreiks an Schulen am Dienstag, den 3. März 2015

Tarif- und Besoldungsrunde 2015 bei den Ländern

In der Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst der Länder ruft die GEW die Beschäftigten an den Schulen am Dienstag, den 3. März zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

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GEW-Kreisverband Nienburg blickt mit erweitertem Vorstand auf kommende Projekte

Pressemitteilung

Auf der jüngsten Mitgliederversammlung des GEW Kreisverbandes Nienburg in Marklohe begrüßte der alte und neue Vorsitzende, Thomas Kunau, die zahlreich erschienenen Mitglieder. „Wir haben zusammen im vergangenen Jahr viel geschafft“, kommentierte Kunau seinen Vorstandbericht. Neben verschiedenen Streik- und Demoaktionen in Hannover rund um die Themen Arbeitsumfang und Entlastung von älteren Kollegen und Kolleginnen, hob Kunau besonders die rege Fortbildungsaktivität im Kreisverband positiv hervor.

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Übersicht der Aktionen und Tätigkeiten im und aus dem KV Nienburg im Rechenschaftsjahr 2013/14

Übersicht (PDF)

Schul-Aktion „5 vor 12" am 20. März zur Anhörung der Arbeitszeitverordnung

5-vor-12

Landesweit aus den Schulen ein deutliches Zeichen an die Regierung senden. Am gleichen Tag zur gleichen Zeit um 5 vor 12. Gemeinsam auf den Schulhof oder vor das Schultor gehen. Zu einer kurzen symbolischen Demonstration. Jung und Alt, an allen Schulformen. Solidarisch handeln und langen Atem zeigen. Die Regierung muss endlich einsehen, dass sie einen kapitalen Bock geschossen hat. Und sich bewegen. Andeutungen reichen nicht.

Für Altersermäßigung und Altersteilzeit
Unbeirrt hält die Landesregierung an ihrer Absicht fest, die Arbeitszeit der Lehrkräfte zu erhöhen, sie zeigt im Verordnungsentwurf keinerlei Entgegenkommen und verschärft sogar ihre Position. Dies ist die entscheidende Botschaft des von der Landesregierung beschlossenen Entwurfs der „Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten an öffentlichen Schulen".
Bisher war davon die Rede, dass das in der derzeit gültigen Verordnung festgelegte Wiederaufleben der Altersermäßigung ab 55 mit einer Stunde und ab 60 mit zwei Stunden „ausgesetzt" wird. Im Entwurf der Verordnung wird sie ersatzlos gestrichen. Mit dem Wort „Aussetzen" hatte die Regierung die Erwartung geweckt, dass sie in der Arbeitszeitverordnung festlegt, wann die ausgesetzte Altersermäßigung wieder eingesetzt wird. Die Lehrkräfte über 55 warten darauf, dass sie die Altersermäßigung bekommen. Die 60-Jährigen warten auf die zweite Ermäßigungsstunde.
Das Kabinett hat am 12. Februar zugleich ein Entgegenkommen angedeutet: „Die Landesregierung wird parallel zur Aussetzung der Altersermäßigung unterschiedliche Modelle eines flexiblen Übergangs vom aktiven Dienstverhältnis in den Ruhestand prüfen". Uns reichen solche Andeutungen nicht. Es geht um die Substanz – das Aufleben der Altersermäßigung und attraktive Altersteilzeit im Blockmodell.

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