Mitgliederversammlung

GEW-Mitgliederversammlung

Eine gut besuchte Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der GEW Nienburg konnte von der ersten Vorstandsvorsitzenden Beate Kasper im Krügerhof eröffnet werden. Neuwahlen eines Teiles des Vorstandes und Referate gehörten zur Tagesordnung.

Andreas Hadaschik, Oberstufen Koordinator der IGS Garbsen sowie Dr. Jessica Loeser der Leibniz Universität referierten zu unterschiedlichen, schulrelevanten Themen. Der Vorstand der GEW wurde neu besetzt. Antje Werkmeister löste Beate Kasper, die fünf Jahre den Vorstand geleitet hatte, ab. Ebenso wurde Rita Hammermeister. (Geschäftsführung) abgelöst. Sie wurde durch Christiane Porter ersetzt und Thomas Kunau nahm die Position des 2. stellvertretenden Vorsitzenden ein. Andrzej Bojarski. ist weiterhin 1. stellvertretender Vorsitzender. Als sehr erfreulich kann die Teilnahme vieler neuer jüngerer Kollegen erwähnt werden.


Antje Werkmeister als neue erste Vorsitzende bei der Verabschiedung von Beate Kasper und Rita Hammermeister


von links: Thomas Kunau (2. stellvertretender Vorsitzender), Christiane Porter (Geschäftsführerin), Antje Werkmeister (1. Vorsitzende) und Andrzej Bojarski (1. stellvertretender Vorsitzender)


Mitglieder der Versammlung 

A. Hadaschik zog ein positives Resümee bezüglich der IGS Elternbefragung und hob die schülerorientierte Pädagogik einer Gesamtschule hervor. Er betonte noch einmal wie sehr wie viel Gewicht die IGS durch die Elternabstimmung bekommen hat im Gegensatz zu der Oberschule. Es bestehe bereits jetzt ein hohes Interesse vonseiten einiger GymnasiallehrerInnen wie auch Lehrkräfte anderer Schulformen an der im neuen Schuljahr 2013 zu installierenden Gesamtschule zu arbeiten. J. Loeser wies auf die neuen Aufgaben der Lehrkräfte im Regelschulsystem hin. Hier sind neue pädagogische Impulse notwendig, da sich die Schülerschaft verändere und kooperative Arbeitsformen sowie didaktische wie methodische Inhalte sich gravierend ändern müssten. Unsicherheiten sowie Besorgnis waren besonders erkennbar bei Äußerungen der Grundschullehrkräfte, die mehr Arbeitsbelastungen befürchten aufgrund der bevorstehenden Inklusion im nächsten Jahr. Viele Pädagogen fühlen sich zu recht überfordert durch die zu geringfügige Stundenerhöhung der beteiligten durch Förderschulpädagogen. Unterstützung durch Dr. B. Althusmann sei nicht zu erwarten, da dieser vor den bevorstehenden Wahlen eher abtaucht als Farbe bekennt. Eine Reduzierung der Klassengrößen sowie multiprofessionelle Teams, Doppeleinsatz von Lehrkräften, Ganztagsgrundschule und Entwicklung von Pädagogik und Schulkultur werden von den Gewerkschaftlern gefordert. Schließlich wurde angeregt wieder ein Fortbildungsprogramm für GEW Mitglieder anzubieten, das voraussichtlich nach den Herbstferien vorliegt. 


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